Unser Schulhund - Django
Ein Hund in der Schule? Warum?
Für ein gelingendes Miteinander ist sowohl die verbale als auch die nonverbale Kommunikation von größter Bedeutung.
Auf Grund der vielfältigen Veränderungen in unserer Gesellschaft haben viele Menschen heutzutage keine ausreichenden Möglichkeiten, positive Kommunikationsweisen zu erleben und damit zu erlernen.
So gilt es (auch) in der Schule, Kommunikationskompetenzen zu fördern und empathisches Miteinander zu erlernen und zu erleben.
Verschiedene Tiere können diese Prozesse in besonderer Weise unterstützend begleiten. Insbesondere Hunde, die soziale Rudelwesen sind, bieten Kindern echte Kommunikation an. Sie nehmen den Menschen so an, wie er ist, ohne Vorurteile.
Die freie Zuwendung des Hundes und sein Befolgen von Ansagen wirkt sich positiv auf das Selbstwertgefühl der Schüler aus, da sie sich uneingeschränkt als Person angenommen fühlen und lernen, eigene Anliegen mit der notwendigen Entschlossenheit vorzutragen.
Die Kommunikationskompetenzen, die beim Umgang mit dem Hund erworben werden, können auch auf die Kommunikation mit Mitmenschen übertragen werden und damit Sozialkontakte günstig beeinflussen. Die Kinder lernen über das Verhalten des Hundes ihr eigenes Verhalten zu steuern - zurückhaltende Kinder übernehmen Verantwortung - laute, impulsive Kinder nehmen sich zurück, werden ruhiger und einfühlsamer.
Das Streicheln des Tieres hilft beim Abbau von Trauer, Aggression, Stress und Depression.
Warum ein Hund in der Schule?
| LERNUNTER | S | TÜTZER |
| MUTMA | C | HER |
| AGGRESSIONS | H | EMMER |
| KOMM | U | NIKATIONSPARTNER |
| STRESSKI | L | LER |
| RU | H | EPOL |
| ENTWICKL | U | NGSHELFER |
| KONZENTRATIO | N | SFÖRDERER |
| LERNFREU | D | EBEREITER |
Durch seine bloße Anwesenheit (freie Interaktion) unterstützt der Schulhund:
- die Schaffung eines ruhigen und disziplinierten Lernumfeldes
- die Entstehung einer freundlichen, rücksichtsvollen und lockeren Atmosphäre
- die Schaffung von Sozialkontakten der Schüler untereinander
- den Rückgang von körperlichen und verbalen Aggressionen
- die Vermittlung von Nähe, Freunde und Freundschaft
- die Schaffung von Gesprächsanlässen
- die Empathiebildung
Ziele für den Einsatz von Schulhunden
- Verbesserung der Lernatmosphäre
- Steigerung der Lernmotivation und Konzentration
- Abbau von Schulängsten
- Erweiterung der kognitiven Fähigkeiten
- Förderung der emotionalen und sozialen Kompetenzen
- Steigerung des Selbstwertgefühls und der Selbstwahrnehmung
Es gibt zum Thema "Schulhund" viele Studien, die unterschiedliche Kriterien untersucht haben. Alle Studien haben aber eines gemeinsam: Die positive Wirkung des Schulhundes auf die Entwicklung der Kinder.
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Einmal in der Woche kommt Django zu uns in die Schule, um die Schüler*innen beim Lernen zu unterstützen. Doch bevor er kommen durfte, musste alles gut vorbereitet werden. Es wurden Regeln im Umgang mit Django aufgestellt.
Diese nennen die Schüler*innen Django-Regeln und jeder muss sich daran halten. Django ist ein ganz lieber Hund und die Schüler*innen mögen ihn sehr. Sie erleben viel mit ihm und haben ihn gleich ins Herz geschlossen.
Alle Kinder freuen sich immer auf den Django-Tag. Am Django-Tag können sie mit Django spielen, gemeinsam Aufgaben lösen, dürfen ihn bürsten oder mit ihm kuscheln. Die Kinder können einen Dummy mit Leckerlis für Django verstecken, lernen Handzeichen, erfahren etwas zur Körpersprache und Interessantes über Hunde oder machen so manchen Wettbewerb.

Bericht von Schülern*innen / Erfahrungen mit Django:
"Wenn wir mal traurig sind, kommt Django automatisch zu uns und
wir dürfen ihn streicheln. Er hilft uns bei schwierigen Aufgaben oder
wenn wir nervös sind, ruhig zu werden.
Wenn wir einen Blackout haben oder uns nicht konzentrieren
können, streicheln wir Django und dann geht es uns besser."

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"Es hat sich etwas bei uns geändert seit Django da ist. Wenn wir in den Raum kommen, sind wir jetzt ganz leise, weil wir Django nicht erschrecken wollen.
Wir verstehen uns besser und ärgern uns nicht mehr soviel.
Wir rennen nicht mehr im Raum, sind nicht mehr so laut und können uns besser konzentrieren."
Lizenzen & Quellen
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